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Gitarren haben schon immer eine besondere Faszination ausgeübt: das Design, die Materialien, die Verarbeitung, der Klang.
Gemeinsam mit dem deutschen Ausnahme-Gitarristen Jan Henning ergab sich die Gelegenheit, Fotografie und diese -Faszination miteinander zu verbinden.
Die Aufgabe, das Besondere eines jeden Instruments herauszuarbeiten und ins richtige Licht zu setzen, stellte uns jedes Mal vor neue Herausforderungen und führte uns während eineinhalb Jahren Produktionszeit vom Fotostudio an so unterschiedliche Locations wie die Konzertbühne, eine alte Burgruine und einen niederländischen Nationalpark.
Lassen sich Klang oder Haptik eines Instrumentes überhaupt bildlich darstellen? Ich denke, in einem gewissen Rahmen ja. Dabei wird es aber immer eine ganz persönliche Sichtweise des Fotografen bleiben.
Jede Gitarre hat ihr eigenes Gesicht, Patina, Spielspuren und zum Teil auch eine außergewöhnliche Geschichte, die zu einem eigenständigen Charakter geführt hat.
Hier die Brücke zur Portraitfotografie zu schlagen liegt auf der Hand. Aber auch in der Herangehensweise haben Musik und Fotografie viele Gemeinsamkeiten. So wie der Musiker seine eigenen Stücke hört, noch bevor die erste Note zu Papier gebracht ist, sieht der Fotograf die -Szene vor seinem inneren Auge, denkt und fühlt in Bildern, spürt Zwischentöne, arrangiert und komponiert. Es ist die Magie des Augenblicks, ebenso in der Musik wie in der bildlichen Darstellung, die den Gestalter beflügelt und inspiriert.
Dieses Buch ist eine visuelle Hommage an die Gitarre im Allgemeinen und an Jan Hennings spektakulären Instrumente im Besonderen. Genau genommen ist es ein Multimedia-Projekt. Allerdings nicht im herkömmlichen Sinn, sondern auf eine, trotz -digitaler Produktionstechniken, sehr analoge Art und Weise. Kein schnelles Konsumieren sondern entschleunigtes Genießen von Klang und Bild.
Nehmen Sie sich Zeit für Buch und CD. Ein bequemes Sofa, eine gute HiFi-Anlage, ein Glas Wein... |
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